Mini-Sagas

"Mini-Sagas" is a genre of short stories which are exacely 50 words in length. Mostly English, but not exclusively.

Urban Fragment (19)

Wandering through the city, following the stream
Looking at the piteous, so dull as this all seems
Life is going on, just where to we do not know
It's this game of random, this sick variety show

Burning Fragment (20)

Blood, precious blood
Thou crimson fluid, giving birth to life.
Cold like ice, yet burning like fire.
Running through veins, spending rage, spending power.
Where you are shed, life has left.

Fenster (23)

Ein Loch in der Wand
Der Blick nach Draußen
Oder nach Drinnen
Und Draußen ist Innen
Ich bin Außen
Was ist Drinnen?
Bin ich Draußen?
Innen ist Außen
Tief im Innen lebt das Außen
Das Drinnen Will nach Draußen
Und ich will raus.

Flucht (15.5)

Dort! Spuren! Bald haben wir ihn!
Ich flüchte. Die Worte hallen an mein Ohr.
Es ist kalt. Der Schnee fällt in meinen Kragen.
Überall nichts als weiß, nur meine Peiniger als dunkler Fleck hinter mir.
Ich flüchte. Schritte im Schnee hallen an mein Ohr.
Es ist weiß. Es ist kalt.

Skydive (1)

The hatch opened and like every time we jumped, adrenalin pushed into my brain.
We fell towards the ground.
I shot my stopper on the ground, landed in it and jumped out.
The radar showed three phantoms. It will be one of those days.

And all for Dr. Ross…

Maze (2)

I ran.I gasped.I looked behind me.They were there.I didn't think.I just shot.I ran again.I jammed the door.
They came through.I can't stop them.They hunt me.They will get me.I can not stand anymore.I can just fight
back…And loose.

(3) ezaM
I ran.I gasped.I looked behind me.They were there.I didn't think.I just shot.I ran again.
I jammed the door.They came through.I can't stop them.They hunt me.They'll get me.
I can not stand anymore.I can just fight back…I woke up.

Blood-Hunt (4)

I climbed up the stairs. I mounted it. I took my binocular. There he was, as predicted. I aimed. I shot. I hit. Whom I hit? I don't know. How could I do? Well they gave me blood for it. It's my job. Wet work is expensive. But they paid.

They (5)

They're everywhere
I can see them
Why can't the others?
I walk around
They speak to me
I try to ignore
but they are stronger
Why don't the others hear?
Why don't the others help?
Why can't they stop?
"Come" they say
"Follow us" they say
WHY CAN'T I FLEE?

Untitled (op.6)

There he is standing. He's talking. I look out of the window. The minutes are crouching. I see forward to the afternoon. It's ringing. Relief. Silence. Nothing. But it doesn't last for long. No break, he says. The go on, I think. So I watch out again. So it goes on.

Shock (7)

Shootshootshootshootshootthrowoutmagazinraminnewmagazinrunrunrunrun
jumplandslidecatchrunrunrunjumplandhidegaspgasphidecheckgunlookbehindshock
standuprunrunturnaroundshootshootshootshockgasplookdownfeeldie.

Fading (8)

"We presume … " DARKNESS. silence. The words echoed through my mind.
" … because P1T is more … "
The time stretches near infinity. Chalkmist clouds my mind.
The time stops.
The watch fades.
The colors fade.
Matter fades. Energy just stops.
I open the eyes. Time crouches; colors, matter, energy exist.
My forehead aches.

Unbenannt (13)

Wie ein Feuer brennt
So brennt die Liebe
Wie ein Feuer brennt
So brennt der Haß

Wie ein Feuer brennt
So das Streichholz vergeht
Wie ein Feuer brennt
So ein Moment vergeht

Wie ein Feuer brennt
So frisst es alles auf
Wie ein Feuer brennt
So hinterlässt es Leere

Wie ein feuer brennt
So frisst mich Licht
So verschlingt mich Dunkel

Wie ein Feuer brennt
So verschlingt mich Liebe
So frisst mich Haß

Wie ein Feuer vergeht
Vergeht die Zeit
Wie ein Feuer zerstört
Heilt die Zeit

Heilt sie mich

Wüste (18)

Leere. Einsam und allein sitze ich in dieser Wüste sie sieht aus wie ein Abbild meiner Selbst. Groß. öde. Allesfressend, aber nichts ausspuckend. Einsam. Eintönnig. Eine Wüste, nicht aus Sand, nicht aus Stein und dennoch leer und unnahbar wie solche. Die Zeit verrinnt und immer noch sitze ich vor einer Fläche, die sich mehr als nur gleichmäßig in alle Richtungen erstreckt. Es kommt mir vor, als wäre ich schon seit Stunden oder mein ganzes Leben. Dabei war es nicht mal eine. Unendliche Langeweile erstreckt sich als eine schwarze Fläche in alle Richtungen. Ein leises Klingeln erreicht mein Ohr und durchbricht die ohrenbetäubende Stille, die mich umgab. Langsam bröckelt das Schwarz und rieselt nach unten und Farben brechen durch. Eine Welt nimmt um mich Kontur an und die ewige Schwärze wird durch Formen und Farben ersetzt, wie sie vorher nicht waren. Licht schein von der Seite auf mich und blendet mich einen Moment. Ich blinzle. Ich stehe auf, packe meine Sachen und verlasse den Raum.
^.^ 120502

Fliegen (14)

Frost gefriert am Fenster
Eis zeigt sein schönes Muster
Atem kondensiert in klarer Luft
Sterne hoch am Firmament
Menschen auf den Wegen
Klein und groß, alt und jung
Folgen ihren Zielen
Frei und doch gefangen in ihrer Welt

Komm mit mir, folge mir
Reich mir deine Hand, vertraue mir
Schwing dich hinauf in dunkle Lüfte
Fliege mit mir, gleite mit mir
Komm mit mir zu einem anderen Ort
Folge mir in eine neue Welt
Reich mir deine Hand, wir gehen zu den Sternen
Vertraue mir, es wird dir nichts geschehen

Schwing dich hinauf in dunkle Lüfte
Wir werden dorthin gehen
Fliege mit mir zu diesen Ort
Gleite mit mir dorthin, wo sie warten
Sie warten auf unsKomm mit mir
Sie warten wegen unsFolge mir
Sie fliegen unsReich mir deine Hand
Sie geleiten unsVertraue mir

Auf ihren Schwingen werden wir gleiten
Nur wir zwei, wir und die Sterne.
<05.05.02-01:20>

Erwachen (15)

Tatzen im Schnee...
Warme Flüssigkeit an meiner Hand.
Es klopft...
Dunkelheit...
Schwärze...
Vergessen...
Stille.
Dunkelheit.
Ein murmeln, weit entfernt.
Geräusche! Ein Prasseln...
Sanftes Licht! Ein Flackern...
Wärme...
Warme Flüssigkeit in meinem Mund...
Wärme...
Vergessen...
Stille.
Nichts
Es klopft...
Sanftes Licht, ein Schatten dort drüben...
Ein Schemen.
Er wartet auf mich.
^.^ 290402

Surreal (17)

Komisch irgendwie...
Man darf sie aber nicht mit der Realität vergleichen.
Man muss sich mit den Bildinhalten verbinden.
Irgendwie surreal... Komisch...
Freuden in Blau.
Liebschaften in Fleisch.
Alpträume aus grün.
Nachtmaren aus Stahl.
Ich sehe Formen...
Surreal...
Irgendwie surrealistisch.
Da sieht man, wie fernab von allem es war.

^.^ 300402

Feuer (25)

Und ohne Warnung stießen sie euch in das Feuer. Die Flammen nahmen euch
in ihre warme Umarmung auf und drückten zu.
   Vielleicht wart ihr einmal Krank oder in eine Prügelei verwickelt, vielleicht
in eine Messerstecherei oder gar einmal angeschossen, aber ihr mekrt, ihr habt
nie Schmerz erfahren. Was alles vernichtender Schmerz ist, beginnt euch langsam
klar zu werden.
Eine Agonie, die alleine ausreichen würde, das Fleisch von den Knochen
zu brennen; etwas, das kein Schrei zu vermitteln mag. Ein Gefühl, das bloßen
Schmerz transzendiert in für das es in keiner Sprache ein Wort gibt.
   Der Schmerz der ganzen Welt vereinigt auf einem Punkt. Ein Planet in Flammen,
der vorher einmal grün und freundlich war, krümmt sich in Schmerz,
Beben auf der Haut, Risse, riesige Spalten, die sich ausbreiten und ganz klar
zeigen, was sie sind; formen eine wahnsinnige Spirale und werden geformt vom
Wyrm.

Uni Versus. (27)
"Für die einen geht die Sonne auf, für die anderen die Welt unter", so habe ich gehört.
Für mich ist der Tag, an dem du gehst, der Weltuntergang, egal ob die Sonne hoch am Firmament brennt oder vor Zeiten vernichtet wurde. Mein Leben ist nichts, und genau dies – nichts – existiert bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich dich wiedertreffe, und das Nichts wie der Urknall in ein pulsierendes Plasma meiner Gefühle explodiert, aus dem gleichsam das wunderbare Universum entsteht, das mich nicht verläßt solange du, mein Engel, in der Nähe weilst und ich mich in deinem Lichte laben kann.

Post new comment

The content of this field is kept private and will not be shown publicly.
CAPTCHA
This question is for testing whether you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.

Powered by Drupal - Design by artinet